Wenn die Wochen wie Tage verstreichen, der Tag voll verschwitztem und herzlichem Lächeln der Passanten und des Staubs der Staus der Großstädte ist, so ist das ein kleiner Teil des indischen Alltags. Gegenüber dem Land mit den größten Kontrasten bleibt niemand gleichgültig. Es ist nichts Neues, dass dort innerhalb von Sekunden der Plan eines halben Tags scheitern kann, aber machen Sie sich deswegen keine Sorgen, allen Missverständnisse, so raten die lächelnden Inder, begegnet am besten mit „Shanti“. Diese oft komisch anmutende Zuversicht verzaubert und verbindet die Sprecher von zig verschiedenen Sprachen, die an Hunderte verschiedene Götter glauben und eine Unmenge verschiedener Speisen essen. Dahin, wo Gold und Luxus allmählich in die extravagant duftenden (vorsichtig ausgedrückt) Slums übergehen, dahin, wo der Fortschritt moderner Wissenschaft sich mit Religiosität verbindet, hat das Schicksal auch mich für einige Jahre verschlagen.

Die tausend Mal gestellte Frage, was ich da so lange mache, gab auch mir selbst oft keine Ruhe. Nach einer Sekunde Überlegen kam dann (je nach Laune) meist eine unerwartete Antwort mit lakonischen Phrasen, die den Fragesteller und oft auch mich selbst verstörte. Es war klar, dass nicht jeder die Geduld hat, meine aufrichtige und lange Antwort anzuhören. Eine Antwort, die zumeist noch mehr Fragen aufwirft…

Ich schwamm mit dem Strom des Lebens. Verzaubert von der Gastfreundschaft, der Offenheit und der einfachen Menschlichkeit, ohne Zeit zu zählen (davon hatte ich reichlich) und ohne Geld zu zählen (da gab es nichts zu zählen), reiste ich von Ort zu Ort und beobachtete die Leute. Langsam Hindi lernend, begann ich mit jedem den ich traf zu plaudern. Ich war fasziniert, wenn ich sah, welche unbedeutenden Sachen sie glücklich machten, und Missgeschicke brachten sie kein bisschen aus dem Gleichgewicht, was bei den Einwohnern unserer Breiten ein Wunder wäre. Bald verstand ich, woher die Ruhe und Gelassenheit in diesem unsinnigen Chaos kommt. Es wurde klar, dass Meditation nicht nur die Beschäftigung von Mönchen in Bergklostern ist, sondern alltägliche Praxis der dortigen Einwohner. Das ist ein Weg, der lehrt, sich und andere zu lieben und die Realität bewusst als solche anzunehmen.

Meditation, von Mystik umrankt und den Westlern oft schwer verständlich, versuchte ich schon vor meiner ersten Reise nach Indien, aber die sogenannte „Erleuchtung des Himmels“ geschah dort. Mir selbst würde diese Erleuchtung albern klingen, wenn ich sie nicht bis auf Tränen selbst erlebt hätte, in Flugzeugen, Zügen, Bussen, Rikschas, in „Ubers“ und bei der Fahrt mit dem Motorrad. Ich meditierte auf den höchsten Gipfeln des Himalajas, in den grünsten Tälern und abgelegensten Wüsten, an Seen, in tropischen Wäldern und an felsigen Meeresstränden, in Hütten am weißen Sandstrand und in langsam durch die Feuchtigkeit verrottenden Hausbooten. Selbst Wolkenbrüche, die den Zucker in der Küche aufweichen lassen, sengende Sonne, Schneesturm im Himalaja, Sandstürme und irrer Wind halfen mir…

Beim Streifen durch die vollen Straßen sah ich das Leben der Einheimischen aus der Nähe: in der Hitze auf dem Verkaufsstand noch nach Luft schnappende Fische, von Fliegen bedecktes halb ausgenommenes Fleisch, die Rituale bei der Herstellung des Straßenessens und die herumliegenden Abfälle. Schwer zu glauben, aber alle diese ekligen Gerüche wurden überdeckt von den an jeder Straßenecke glimmenden Räucherstäbchen, betörenden Essenzen und schärfsten Gewürzen. Nicht wirklich überzeugt aber von der Neugier getrieben, versuchte ich selbst diese wundersamen Öle und war bezaubert von der vielfältigen Wirkung. Von allen Eigenschaften faszinierte mich jedoch am meisten die aromatherapeutische Meditation.

Mit der Zeit kam alles an seinen Platz und die unerwartete, aber wohl vom Schicksal geplante Bekanntschaft brachte die Möglichkeit, dieses Glück mit der Welt zu teilen. Das, was ich schriftlich nicht vermitteln kann, versuche ich durch Emotionen, telepathische Energie und Duft zu vermitteln. Nach der Rückkehr nach Europa lasse ich gern an meinem erworbenen Wissen und Erfahrungen teilhaben, indem ich Meditation unterrichte.

Die Aromatherapie-Meditation HIER und JETZT ist genau das, was uns dabei hilft zu verstehen und sich selbst zu heilen, Körper und Geist zu vereinen und zielstrebig das Gleichgewicht zu bewahren, eine Quelle bedingungsloser Liebe zu offenbaren. Exotische, schwer zu bekommende, aber vielseitig wirksame Produkte sind das Ergebnis sorgfältiger Handarbeit, behilflich bei der Verbindung mit dem Ursprung und dem Streben nach innerer Harmonie in dieser Zeit voller Hast und Eile.

Wir versuchen keineswegs die Welt zu retten, wir wollen nur, dass unsere Spur, die wir hinterlassen, vernünftig sei.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Bauern zu stärken, indem wir einen fairen Preis, für ihre Produkte erhalten. Dies hilft ihnen, weiterhin auf ihren angestammten Bauernhöfen zu arbeiten und ihre traditionellen Anbaumethoden, für unsere nachhaltigen Produkte, zu nutzen.

Herzlich,
Erleuchteter Himmel